Grußwort

Prof. Dr. Michael Weiß

Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin umfasst mit einem großen Team von erfahrenen und in vielen Bereichen spezialisierten Kinder- und Jugendärzten das gesamte Spektrum der Pädiatrie. Akut und chronisch kranke Kinder und Jugendliche werden in der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin medizinisch und pflegerisch bestens versorgt. Die Versorgung von Früh- und Neugeborenen gehört ebenso zu unseren Aufgaben wie die stationäre und ambulante Betreuung von Kindern aller Altersstufen, vom Säugling und Kleinkind über Schulkinder bis zu Jugendlichen und zum Teil jungen Erwachsenen, die bei chronischen Erkrankungen über viele Jahre in der Amsterdamer Straße behandelt werden.

Die stationäre Behandlung erfolgt auf 7 Stationen mit 142 Betten, darunter 16 Plätzen der neonatologischen und pädiatrischen Intensivstation (E2) im Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße und einer neonatologischen Intensivstation (D1) im gemeinsam mit der Frauenklinik betriebenen Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe (Level 1) im Krankenhaus Holweide der Kliniken der Stadt Köln gGmbH. Neben der stationären Versorgung spielt hier die ambulante Behandlung in Spezialsprechstunden eine besondere, in den letzten Jahren weiter zunehmende Rolle. In der Notfallambulanz werden Kinder nach Vorstellung durch ihre Eltern oder nach Einweisung durch niedergelassene Kollegen rund um die Uhr versorgt.

Der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin angeschlossen ist ein großes Sozialpädiatrisches Zentrum (Leiter: Dr. S. Waltz), in dem komplexe Aufgaben der Diagnostik und interdisziplinären Therapie im Sinne einer Langzeitbetreuung übernommen werden.

Besondere Schwerpunkte der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin sind (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Adipositas
  • Allergologie
  • Diabetologie
  • Endokrinologie
  • Epileptologie
  • Gastroenterologie
  • Hämatologie
  • Immunologie
  • Infektiologie
  • Intensivmedizin
  • Kardiologie
  • Neonatologie
  • Nephrologie
  • Neuropädiatrie
  • Onkologie
  • Rheumatologie
  • Schmerztherapie
  • Spina bifida

Neben der unmittelbaren medizinischen Betreuung spielt die Berücksichtigung der psychosozialen Situation der erkrankten Kinder, Jugendlichen und ihrer Familien eine wichtige Rolle bei der Umsetzung aller diagnostischen und therapeutischen Maßnahmen. Im stationären Bereich ist die Mitaufnahme eines Elternteils ein wichtiges Ziel, das bei jungen und/oder besonders belasteten Kindern durch die Unterstützung des Fördervereins des Kinderkrankenhauses Amsterdamer Straße mit transportablen Elternbetten seit vielen Jahren umgesetzt werden kann. Zusätzliche Übernachtungsmöglichkeiten für Eltern wurden im Kinderkrankenhaus dank langjähriger Spendenaktivitäten mit eigenen Elternzimmern geschaffen.

Im therapeutischen Bereich sind im Kinderkrankenhaus traditionell viel neue Entwicklungen früh aufgegriffen und stetig erweitert worden. Zur Ablenkung von Patienten und Familie ebenso wie zur Förderung der Krankheitsbewältigung werden mit großer Akzeptanz Klinik-Clowns eingesetzt. Zusätzliche, in multimodale Behandlungen integrierte Behandlungsangebote wie Musiktherapie, Kunsttherapie, Ergotherapie und Sportangebote sowie besondere Diättherapien für chronisch Kranke konnten mithilfe der Unterstützung des Fördervereins realisiert werden. Pädagogische Mitarbeiterinnen und Psychologinnen, die zum Teil durch den Förderverein finanziert werden, ermöglichten uns den Ausbau stationärer Spezialbereiche für chronisch kranke Kinder und Jugendliche.

Bei der engen Kooperation aller im Kinderkrankenhaus vertretenen Kliniken und Abteilungen stehen immer der betroffene Patient und seine Belastungen im Vordergrund. Bei der Umsetzung der hoch komplexen Anforderungen und der Berücksichtigung der ständigen Innovationsanforderungen hat uns der Förderverein seit vielen Jahren auch immer wieder bei der Anschaffung neuer diagnostischer Geräte (Beispiel Kernspintomographie im Kinderkrankenhaus) oder Behandlungseinrichtungen (z.B. Mutter-Kind-Einheiten im Perinatalzentrum, Beatmungsgeräte, Spezialmonitore) unterstützt.

Allen Spenderinnen und Spendern für das Kinderkrankenhaus Amsterdamer Straße und dem Förderverein mit seinen engagierten Mitgliedern sei hier besonders gedankt.